Traumata gehören zum Leben dazu. Es ist nichts Ungewöhnliches, ein überforderndes Erlebnis zu haben, wenn man sich umschaut, Zeitung liest oder fernsieht, ist man schon fast mittendrin.

Was nicht besonders gut ist: wie wir in der westlichen Welt damit umgehen. Um ein Trauma zu bewältigen, ist es sinnvoll, das "Zuviel" anzuerkennen, zu teilen, sich Unterstützung zu suchen. Wir mit unserem "Man macht", "Was sollen die Nachbarn denken", der Scham über Gefühle, die mangelnde Verbindung mit unserem Körper, unsere individualistische Vereinzelung - die sicher auch Vorteile hat - ist nicht besonders produktiv, um schwierige Situationen zu bewältigen und in unser Leben zu integrieren.

Dazu brauchen wir Kontakt, Verbindung, Ehrlichkeit, Echtheit, Vertrauen.

Wir Menschen sind soziale Wesen. Wir WOLLEN in Verbindung sein, wir haben Sehnsucht danach, selbst wenn es noch nie in unserem Leben gute Erfahrungen gegeben hat. Es gibt immer ein STREBEN ZUM ANDEREN hin.

Aktuelle persönliche Erfahrungen mit dem SSP (Safe and Sound Protocol)
Zusammenfassung der (Selbst-) Beobachtung von mehreren Menschen, die das SSP  absolviert haben, und die ich persönlich kenne, d.h. es sind konkrete Erfahrungen vor Ort. Manches ist bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger und umgekehrt:

Als ich Stefanie Wagner kennenlernte - einige Jahre her - war sie eine mit ihrem Leben eher unglückliche junge Frau: Einzelhandelskauffrau, Beziehung naja, Lebenszufriedenheit: am Tiefpunkt. Zum Glück, will ich heute sagen.

Denn sie änderte ihr Leben radikal:

Die Sharing-Gruppen, wie Gopal Norbert Klein sie gerade unterstützt, sind teilweise (kostenpflichtige) professionell geleitete Gruppen und teilweise reine Selbsthilfe-Gruppen (günstiger oder umsonst, wenn ein kostenfreier Raum gefunden wird), die einer oder mehrere aus der Gruppe rein organisatorisch betreut. Wenn du eine Wahl treffen möchtest, welcher Gruppe du dich anvertraust, kann außer dem Ort auch die Organisationsstruktur ein Argument sein. Beides hat seine positiven Aspekte.

Ja, liebe Frauen - ich schätze euch sehr: Ihr seid stark und schön.

Nur gelegentlich vergesst ihr - oder eher vergessen wir - dass wir uns nicht zwischen Schönheit und Stärke entscheiden müssen.

Das autonome Nervensystem (ANS) checkt unablässig die Umgebung auf SICHERHEIT oder GEFAHR ab. Sein einziges Ziel: Dein Überleben.

Nimmt es GEFAHR wahr, hat es DREI Möglichkeiten der Reaktion.

Ja, ihr Männer - ich schätze euch sehr. Ihr seid stark und schön.

Nur leider steht ihr euch gelegentlich ein wenig auf den Füßen, wenn ihr wieder Helden seid, statt Partner.

Wundern Sie sich auch gelegentlich über (scheinbar) unverständliche Zustände oder Symptome? Z.b. schlafen Sie schlecht, obwohl es keinen Grund dafür gibt... Ihr Herz schlägt ganz heftig ohne körperliche Anstrengung... Sie werden plötzlich ganz mutlos und Ihre Freundschaft oder Beziehung kommt Ihnen schlecht und alles Bemühen darum sinnlos vor?