So nenne ich Dinge, die in einer Krise ein kleines bisschen - vielleicht 5% - die Lage verbessern können - und die wir dann meistens gerade vergessen (das ist keine Charakterschwäche, sondern eine Funktionsweise unseres Gehirns) oder nicht ernstnehmen (dito).

Hier also eine Erinnerungsliste aller kleinen Dinge, die vielleicht in deine persönliche 5%-Liste hineingehören:

- duschen

- eine Freundin anrufen

- an deinen Lieblingkuchen denken

- den Lieblingskuchen stressfrei organisieren und in Ruhe aufessen

- einen Baum umarmen

- ein knalloranges T-Shirt kaufen

- barfuß durch eine Wiese laufen

- ein Tier streicheln

- einen schönen Film gucken

- einen Kaffee (....) trinken

- Wolkentiere entdecken

- die Heizung etwas höher drehen

- die Badewanne ganz voll laufen lassen und lange drin bleiben

- eine Übung machen, die dir gut tut

- laut schreien

- so lange Fremde anlächeln, bis jemand zurück lächelt

- ein Lied singen

- tanzen

- den Radiosender wechseln

- die Fußnägel lackieren

- sich eincremen

- einen Verwöhntermin bei einem Profi machen (Friseurin, Masseurin, Kosmetikerin)

- über diese Liste schimpfen

- ein Gefühl ausdrücken

- für etwas ganz Selbstverständliches ein bisschen (!) dankbar sein

- ein positives Foto anschauen

- die Kleidung anziehen, in der du dich am allerwohlsten fühlst

- aufwändig kochen

- ewas beim Italiener bestellen

- einen Waldspaziergang machen

- ausgiebig schlecht drauf sein

- das Bad putzen und dabei fluchen

- eine ganz kurze Radtour machen

usw. Gerne weiterführen. Notieren und den Zettel so aufbewahren, dass er auch in der Krisenamnesie noch zu finden ist. Ggf. üben.