Die Sharing-Gruppen, wie Gopal Norbert Klein sie gerade unterstützt, sind teilweise (kostenpflichtige) professionell geleitete Gruppen und teilweise reine Selbsthilfe-Gruppen (kostengünstiger oder umsonst, wenn ein kostenfreier Raum gefunden wird), die einer oder mehrere aus der Gruppe rein organisatorisch betreut. Wenn Sie eine Wahl treffen möchten, in welche Gruppe Sie gehen, kann außer dem Ort auch die Organisationsstruktur ein Argument sein. Beides hat seine positiven Aspekte.

Im Prinzip steht die Grundstruktur der Gruppe fest, nachlesbar im "Merkblatt" auf Gopals Seite. Daher passiert im Prinzip in allen Gruppen das Gleiche, es findet keine therapeutische Arbeit im Sinne eines Fachleute-Klienten-Settings statt, kein Floating, keine therapeutische Einzelarbeit. So kann es für Sie gut sein, wenn Sie sich einer reinen Selbsthilfegruppe anschließen. Eine Gruppe in solch einer Konstallation funktioniert (nur/besonders gut), wenn die einzelnen TeilnehmerInnen ziemlich klar sind in dem, was sie äußern. JedeM ist bewusst, was hierhin gehört und was nicht. Dann hilft die Gruppe der Bewusstwerdung, es entsteht sehr schnell ein schöner Kontakt und das ist eine sehr gute Sache.

Manche Menschen brauchen eine Prise mehr Sicherheit, die eher jemand gewährleisten kann, der sich etwas besser auskennt und gewissermaßen den Überblick behält. So eine professionellere Leitung kann in der Rolle, die konzeptionell der Leitung anvertraut ist, nämlich beobachten und steuern, dass tatsächlich nur aktuelle Gedanken, Körperempfindungen und Gefühle ohne Geschichte ("Story") geteilt werden, eher gerecht werden und übernimmt hierfür die Verantwortung. Manche Menschen mögen es auch, wenn eine solche Arbeit in einem runden Setting stattfindet, einleitende oder folgende Übungen, Einbettung in Musik oder weitere Informationen zum Thema. Ein solches Setting biete ich in meinen Sharinggruppen an.

Bitte treffen Sie die Wahl, die für Sie passend ist!